Euregio-Jahreskonferenz in Plesná: Aktueller Blick auf die Grenzregion
Etwa 100 Teilnehmende aus Tschechien, Bayern, Sachsen und Thüringen haben sich in der ehemaligen Textilfabrik Tosta in Plesná (früher Fleißen) über die aktuelle Arbeit der EUREGIO EGRENSIS mit ihren drei Arbeitsgemeinschaften informiert.
Eröffnet wurde die Konferenz durch den Bürgermeister der Stadt Plesná, Petr Schaller. Anschließend sprach die Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden, Ilona Valhová. Sie betonte die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, guter nachbarschaftlicher Beziehungen und gegenseitiger Unterstützung. Es folgte ein Grußwort der Vertreterin des Karlsbader Kreises, Michala Málková.
Die drei Präsidenten der Euregio-Arbeitsgemeinschaften Michal Pospíšil, Thomas Hennig und Peter Berek (Foto unten) beleuchteten die Euregio aus der jeweils regionalen Sicht. Peter Berek, Präsident des bayerischen Teils der EUREGIO EGRENSIS und Wunsiedler Landrat, ging dabei u.a. auf den erfolgreichen Kleinprojektefonds Bayern-Tschechien ein und auf seine Bemühungen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Gesundheitswesens.
Ein wichtiger Bestandteil des Programms war die Diskussion von Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen aus Sachsen, Bayern und der Tschechischen Republik. Seitens der regionalen Hochschulen wurde damit ein Thema eröffnet, das die kommenden Jahre maßgeblich prägen wird: die Rolle von Bildung, Innovation und Wissenschaft in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Die Jahreskonferenz bestätigte, dass die Euregio auch mehr als dreißig Jahre nach ihrer Gründung zu den zentralen Akteuren der tschechisch-deutschen Zusammenarbeit gehört.
Die Veranstaltung wurde aus dem Kleinprojektefonds INTERREG Sachsen-Tschechien gefördert




