EUREGIO-EGRENSIS-Preise 2025 verliehen – Vertreter der Egerländer geehrt
Im Rahmen einer Festveranstaltung in den historischen Räumen der Burg Loket (Elbogen) wurden die diesjährigen EUREGIO-EGRENSIS-Preise für besondere Verdienste in der grenzüberschreiten-den Zusammenarbeit verliehen.
Unter den Preisträgern ist der langjährige Bundesvorsitzende der Egerländer, Volker Jobst. In der Laudatio erklärte der bayerischer Euregio-Geschäftsführer Harald Ehm, der Preisträger sei ein „personifiziertes Beispiel für Völkerverständigung und Aussöhnung“, was gerade in Kriegs- und Krisenzeiten ein besonders wichtiges Symbol sei. Jobst habe mehrere grenzüberschreitende Projekte entweder selbst verantwortet oder begleitet, darunter das 50. Bundestreffen der Egerland-Jugend, das 2022 in Marktredwitz, in Eger/Cheb und in Elbogen stattfand.
Weitere Preisträger aus Sachsen und Böhmen sind:
Der Verein Terra Tachovia in Tschechien, der insbesondere mit der Stadt Bärnau und mit dem Verein Via Carolina langjährige grenzüberschreitende Freundschaften pflegt und dabei viele Begegnungen organisiert hat.
Jana Motlíková, Stadträtin in Loket. Sie engagiert sich seit Jahren für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit, organisiert formelle und informelle Begegnungen, führt deutschsprachige Besucher und beteiligt sich u.a. an Projekten wie der Goethe-Wanderung oder Ausflügen in die bayerische Partnerstadt.
Die Gemeindepartnerschaft zwischen Erlbach (Vogtlandkreis) und Luby die sich seit 1991 zu einer der bedeutendsten deutsch-tschechischen Partnerschaften im Euregio-Gebiet entwickelt hat und in deren Rahmen zahlreiche gemeinsame Projekte und Veranstaltungen umgesetzt wurden.
Das Projekt wird aus dem Kleinprojektefonds der EUREGIO EGRENSIS im Rahmen des EU-Programms INTERREG Tschechische Republik–Sachsen 2021–2027 kofinanziert.


