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Stadt Tirschenreuth
Tirschenreuth wurde im Jahre 1134 als „Tursinrute“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt und war seit 1217 im Besitz des Klosters Waldsassen, das den Ort in den folgenden Jahrhunderten planmäßig zum Zentrum des Stiftlandes ausbaute.

1364 verlieh Abt Johann V. dem blühenden Gemeinwesen die Stadtrechte, 1582/83 erbaute man das erkergeschmückte Renaissance-Rathaus an der Westseite des Marktplatzes.


Von 330 Haushalten im Jahre 1717 entwickelte sich Tirschenreuth in den folgenden Jahrzehnten aber rasch wieder zum wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Region. 1785 wurde der bedeutende bayerische –Mundartforscher und Universitätsprofessor Johann Andreas Schmeller hier geboren, dem man 1891 auf dem Marktplatz ein Denkmal errichtete. 1786 besuchte Goethe die Stadt.

Der 30. Juli 1814 war Tirschenreuths schwärzester Tag. Eine ungeheuere Feuersbrunst legte die Stadt in Schutt und Asche.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts führte die verkehrsmäßige Erschließung Tirschenreuths auch zu einer gewissen Industrialisierung. Porzellan, Keramik, Kachelöfen, Maschinen, Wäsche und Stilmöbel wurden nun in größerem Rahmen hergestellt.

Durch die Wiedervereinigung und durch die Grenzöffnung nach Osten ist die wirtschaftliche Bedeutung Tirschenreuths gewachsen. Die Stadt mit heute knapp 10.000 Einwohnern und einer Gesamtfläche von über 9.000 ha ist bestrebt, neue Betriebe anzusiedeln und hat preisgünstige Gewerbegebiete ausgewiesen.

Die kommunale Infrastruktur auf bildungspolitischem, sozialem, medizinischem und kulturellem Gebiet ist gut entwickelt, so dass Tirschenreuth auch ein beliebter, zentraler Wohn- und Einkaufsort ist.

Von besonderem Freizeitwert sind die weitläufigen Waldgebiete rings um Tirschenreuth, erschlossen von zahlreichen, gut markierten Wanderwegen. Im Westen beginnt unmittelbar vor den Toren der Stadt die „große Teichpfanne“ mit über 3.000 Teichen, in denen vor allem der bekannte Stiftländer Karpfen gezüchtet wird.


Der Fischhof mit steinener Brücke

Das Schmellerdenkmal
In diesem Zusammenhang muss auch das neu konzipierte Oberpfälzer Fischereimuseum erwähnt werden, das Interessantes für Jung und Alt bietet.

Tirschenreuth verfügt ferner über ein Hallenbad und ein modernes Freibad, das vor wenigen Jahren mit einer der längsten Wasserrutschen der Oberpfalz (86 m) ausgestattet wurde.

Die Kreisstadt bietet ein attraktives Angebot für Bauwillige. Baugrund für nur 62 € incl. Erschließung (!) steht im Baugebiet Kleinklenau zur Verfügung. Das Baugebot ist auf 5 Jahre festgesetzt und kann auf Antrag verlängert werden. Auskunft: Herr Wolfrum, Tel. 09631/60912.

Die Einkaufsstadt Tirschenreuth ist gut erreichbar von Süden und Norden über die B 15/A 93 und von Westen über die A 6/ A 93.
Gäste aus der Tschechischen Republik reisen über Mähring oder Bärnau.

Stadt Tirschenreuth, Maximilianplatz 35, 95643 Tirschenreuth, Tel 09631/6090, Fax 09631/60949
Tourist-Info: Telefon 09631/60914, Telefax 09631/60948
e-mail: poststelle@stadt-tirschenreuth.de, Internet: www.stadt-tirschenreuth.de
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