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| Neustadt an der Waldnaab |
Die Kreisstadt Neustadt a.d. Waldnaab liegt 420 m über dem Meeresspiegel, misst 10 qkm, zählt rund 6000 Einwohner und besitzt mit den Autobahnanschlüssen A 93 Regensburg - Hof – Berlin, A6 Nürnberg – Prag, sowie der Ostmarkstraße B 22 eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz. 2003 wurde der sog. „Bockl-Radweg“ auf der ehem. Bahntrasse von Neustadt bis nach Eslarn an die tschechische Grenze fertiggestellt, der dann in den Freundschaftsradweg bis nach Stříbro übergeht.
Neustadt a.d. Waldnaab wird 1218 erstmalig urkundlich als Nova civitas erwähnt. Im Jahre 1261 kam Neustadt durch Kauf in den Besitz der Wittelsbacher. Bei der Landesteilung im Vertrag von Pravia 1329 fiel die Herrschaft Störnstein-Neustadt Pfalzgraf Rupert zu. Als dieser in sächsische Gefangenschaft geriet, löste Kaiser Karl IV. ihn aus und erhielt dafür die Herrschaft Störnstein-Neustadt, welche er als Lehen der böhmischen Krone seinen bayer. Landen in selbständiger Form einverleibte. Er und seine Nachfolger verliehen die Grafschaft im Verlauf von Jahrhunderten an die Pflug, Guttensteiner, Heidecker und Lobkowitzer, welche 1562 Neustadt als Lehen bekamen. 1625 wurde Zdenko von Lobkowitz in den Fürstenstand erhoben und 1641 Störnstein-Neustadt eine gefürstete Grafschaft.
Das Wappen stellt den Hl. Martin dar und wird 1316 erstmals erwähnt.
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Rathaus |
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Die Kreisstadt Neustadt a.d. Waldnaab war bis vor wenigen Jahren noch das Zentrum für die Fertigung von Bleikristall. Aus dieser Zeit stammt auch noch der Beiname „Stadt des Bleikristalls“. Neustadt a.d. Waldnaab liegt am Anfang des Naturparks Oberpfälzer Wald malerisch inmitten einer reizvollen Hügellandschaft. Die unter Denkmalschutz gestellte, einmalig schön erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren farbenfrohen Giebelhäusern drängt sich auf einem Gneisrücken, der zu Waldnaab und Floß hin steil abfällt. |
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Sehenswürdigkeiten:
Schon der in einem Oval zusammengeschlossene, einer Häuserburg gleichende Stadtplatz bietet viele Sehenswürdigkeiten. Angefangen vom unvergesslichen Blick auf die Galerie spitzer Giebel der Häuserkulisse, bis hin zu den markantesten Gebäuden am Platz, den Fürstenschlössern derer von Lobkowitz; dem sog. Neuen Schloss, im Renaissancestil erbaut mit wunderschönen Deckengemälden und daneben dem Alten Schloss. In direkter Augenverbindung zu den beiden Schlössern steht das Rathaus. Daneben befindet sich die Kath. Stadtpfarrkirche St. Georg, die früher als fürstliche Hofkirche Verwendung fand und zeitweilig als Grablege des Fürstenhauses diente. Der Neustädter Maler Thaddäus Rabusky schuf das Bild des Hl. Georg am Hochaltar sowie die Kreuzwegstationen. Die Bauform wird als Übergang des späten Regencestil zum frühen Rokoko bezeichnet. Neben der Altstadt gibt es viel Sehenswertes im Felixwald, wie z.B. den Fürstenbrunnen im Felixwald, die Bildkapelle, das Felixbrünnlein auf halbem Weg durch eine Kastanienallee hinauf zum krönenden Abschluss, der Wallfahrtskirche St. Felix, in der die barocke Formensprache verarbeitet wurde.
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Altes Schloß |
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Freizeiteinrichtungen:
Im Jahre 1987 wurde eine Freizeit- und Erholungsanlage mit Kinderspiel-, Bolz- und Allwetterplatz gebaut sowie ein Campingplatz errichtet. Im Juni 1999 wurde die Stadthalle im Hofgarten eingeweiht. Hier ist auch die Musikschule sowie die Stadtbücherei untergebracht.
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Besondere regelmäßige Veranstaltungen:
- St.-Georgs-Markt am 23.04. oder wenn kein Sonntag, dann am vorhergehenden Sonntag
- Neustädter Bürgerfest am 3. Samstag im Juli
- Neustädter Kirchweihmarkt am Sonntag vor dem Volkstrauertag im November
- Sommerserenaden von Mai - August, jeweils donnerstags
Stadt Neustadt a.d. Waldnaab, Stadtplatz 2, 92660 Neustadt a.d. Waldnaab
1. Bürgermeister Rupert Troppmann
E-Mail: poststelle@neustadt-waldnaab.de, Internet: www.neustadt-waldnaab.de
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