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| Stadt Hof |
Die Stadt an der Saale mit 50.000 Einwohnern liegt zentral dort, wo Thüringen, Sachen, Böhmen und Bayern sich treffen. Sie ist der Mittelpunkt der Region zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald, zwischen Thüringer Wald und Böhmerwald. Mit der Bahn ist sie ebenso leicht zu erreichen wie auf der Straße mit den Autobahnen in Richtung Berlin, Dresden, Regensburg, Nürnberg und Frankfurt. Drei tägliche Linienflugpaare verbinden den Flughafen Hof-Plauen und einen weiten Einzugsbereich mit dem Flughafen Frankfurt/Main. Man denkt an die Zukunft und plant den Ausbau des Flughafens, um seine Wirtschaftlichkeit langfristig zu sichern.
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Die bedeutende Industriestadt (Textilherstellung und -verarbeitung) ist auf dem Weg zum Dienstleistungsstandort mit Firmen, die Zukunftstechnologien zur Grundlage ihres Erfolges machen. Daneben haben auch traditionelle Wirtschaftzweige ihre Bedeutung. Man setzt auch die Kompetenzen im Bereich Logistik und baut diese konsequent aus. Die Ansiedelung eines Automobilzuliefererparks mit 156 Hektar Fläche steht vor dem Start und wird weit über Hof hinaus den Arbeitsmarkt wie das Investitionsklima beflügeln.
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Das reichhaltige Kulturangebot sucht seinesgleichen. Im 1994 eröffneten neuen Theater deckt das Ensemble des Theaters Hof alle Sparten ab. Oper, Operette Schauspiel, Musical, Ballett und Studioaufführungen finden ihr Publikum ebenso wie die regelmäßig ausverkauften Konzerte der Hofer Symphoniker. Gleichzeitig hat die bildende Kunst in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch erfahren, was nicht nur im Ausstellungsbetrieb, sondern auch an den vielen und vielfältigen Kunstobjekten im Stadtbild erkennbar ist. Für Unterhaltung jedweder Art steht die Freiheitshalle Hof, aus der seit Jahrzehnten auch regelmäßig die großen Shows der TV-Anstalten gesendet werden. |
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| Lebensart wird groß geschrieben in der Stadt, in der fünf Brauereien ihre unverwechselbaren Biere herstellen; wo vor allem die vielfältigen Wurstwaren zum täglichen Leben gehören. Nicht zuletzt die mobilen Würstchenverkäufer, „Wärschtlamo“ genannt, gehören zum Stadtbild und verkaufen aus ihrem mit Holzkohle beheizten Messingkessel die Würstchen, die in eine aufgeschnittene Semmel gelegt und gleich verzehrt werden. Sie sind quasi die Hofer Form des Fastfood und haben sich ihre Eigenart bewahrt. So sehr sind sie seit 1881 als Hofer Original geschätzt, dass es sogar ein steinernes Denkmal für sie gibt. |
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Die deutsche und die internationale Filmwelt sehen nach Hof, wenn im Oktober die Internationalen Hofer Filmtage stattfinden. „Hof“ sei die Abkürzung für „home of films“ hat Wim Wenders gesagt. Es stimmt, weil hier die Entdeckungen gemacht und die Trends gesetzt werden. Seit 1967 treffen sich Schauspieler und Kritiker, Regisseure und Produzenten, eben die ganze Filmwelt in Hof, um Uraufführungen zusammen mit einem kundigen Publikum zu sehen.
Moderne und Tradition sind keine Gegensätze in Hof. Für die Zukunft setzt man auf Dienstleistung, auf Forschung und Bildung. Und gepflegt wird die Geschichte mit einem der ältesten Feste überhaupt. Auf das Jahr 1432 geht der Schlappentag zurück, der noch heute am ersten Montag nach Pfingsten mit einem großen Festzug und dem Festbetrieb an historischer Stätte von Schützen und Handwerkern gefeiert wird. Die Hofer lassen es sich gefallen und kommen manchmal von weit her in ihre Heimatstadt, um dabei zu sein. Gäste sind herzlich willkommen.
Die Kunst der Bierherstellung hat eine große Tradition, von der das Brauerei-Museum zeugt, in dem gezeigt wird, wie seit alters her der Gerstensaft gebraut wird. Daneben gibt es das Museum Bayerische Vogtland mit seinen heimat- und naturkundlichen Sammlungen und eine Besonderheit, die Liebhaber aus der ganzen Welt anlockt. Die mit 5000 Exemplaren größte Sammlung an Teddybären ist in Hof. Ein altes Kellergewölbe wurde zur Bärenhöhle, die für Sammler ein Muss ist und für Kinder mit ihren Eltern ein Vergnügen.
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Ein Spaziergang im ältesten Bürgerpark Bayerns, dem Theresienstein, ist Entspannung und Anregung zugleich. Botanischer, Zoologischer und Geologischer Garten sind die Höhepunkt der weitläufigen Anlage im Stil des englischen Gartens mit seinen Staffagebauten und Blickbeziehungen. Das hundertjährige Jugendstilgebäude ist ein besonderes Schmuckstück, das schon von der Innenstadt aus zu sehen ist. |
| Wenn woanders die Geschichte vor allem in den Denkmälern für Herrscher gepflegt wird, so ist das in Hof ganz anders, weil man stolz ist auf einen anderen Aspekt und auf die Menschen, die damit verbunden sind. Das größte Denkmal in Deutschland, das die Demokratie und die Pressefreiheit zum Thema hat, befindet sich in der Stadt und erinnert an Dr. Johann Georg August Wirth, der zu den Hauptrednern des Hambacher Festes und zu den Abgeordneten der Nationalversammlung in der Paulskirche gehörte. Als Kämpfer für Freiheit und Demokratie ist er nicht nur den Hofern wichtig. |
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Hof - in Bayern ganz oben. Ein Slogan, den die Hofer mit einem Lächeln benutzen. Sie laden damit
Freunde und Gäste ein, ihre Stadt kennen zu lernen. Sei es zum Einkaufen oder zum Bummeln, um hier zu arbeiten und zu leben.
Stadt Hof, Rathaus, Klosterstraße 1, 95028 Hof
Telefon: +49 (0)9281 815-01, Fax:+49 (0)9281 815-199
E-Mail: post@stadt-hof.de, Internet: www.hof.de
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