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Der Markt ist überwiegend landwirtschaftlich strukturiert. In den einzelnen Gemeindeteilen sind zahlreiche kleine und mittlere Handwerksbetriebe vorhanden
Der Grenzübergang in Mähring ist für alle Kraftfahrzeuge geöffnet
Der Markt Mähring ist über die Autobahn Regensburg Hof (A 93) erreichbar. Die nächsten Ausfahrten (Ausfahrt Tirschenreuth/Plößberg oder Falkenberg) liegen etwa 15 km vom Marktgebiet entfernt. Eine weitere Verkehrsanbindung bildet die B15 via Tirschenreuth (ca. 7 km).
Im Gemeindebereich sind zwei Kläranlagen, in Mähring und in Großkonreuth, vorhanden. In naher Zukunft wird die überwiegende Anzahl der Gemeindeteile daran angeschlossen sein. Durch die zahlreichen Quellen wird die öffentliche Wasserversorgung sichergestellt und darüber hinaus wird auch zum Teil das Stadtgebiet Tirschenreuth mit Wasser beliefert.
Besondere Sehenswürdigkeiten bilden die St. Johannes Kirche in Großkonreuth, die St. Martin Kirche in Griesbach, die St. Nikolaus Kirche bei Mähring, die St. Katharina Kirche und die St. Anna Kirche in Mähring. Letztere wurde als Kapelle vom Heimatkreis Plan-Weseritz e. V. errichtet und bis heute zur Kirche erweitert. Auf Ihrem Aussichtsturm hat man einen herrlichen Ausblick bis weit ins Nachbarland und dem Landkreis Tirschenreuth.
Alljährlich findet am letzen Wochenende im Juli das „Anna-Fest“ in Mähring statt, zu dem sich die Vertriebenen aus dem Sudetenland treffen.
Geschichtlich ist besonders erwähnenswert, dass der Ort Mähring (erste urkundliche Erwähnung: 1162) mit seinem Umland 1181 vom böhmischen König dem Kloster Waldsassen geschenkt wurde und einst zur Diözese Prag gehörte. Dieser unmittelbare Grenzort entwickelte sich zu einem bedeutenden Grenzübergang des Klosters, erhielt im 14. Jahrhundert eine Kirche, später ein Richteramt und um 1500 das Braurecht.
Das Reichsdorf Griesbach wird 1285 kundbar, als der deutsche König das Patronatsrecht über die Pfarrei St. Martin zu Griesbach dem Kloster Reichenbach überträgt. 1313 schenkt Kaiser Heinrich VII. Griesbach dem Kloster Waldsassen, an das später auch das Patronatsrecht übergeht. Die Herren „von Griesbach“, ein uraltes Dynastengeschlecht jener Zeit, verkaufen im 14. Jahrhundert ihre Herrenrechte und ausgedehnten Besitzungen an das reichsunmittelbare Kloster Waldsassen.
Der gesamte Bereich unserer jetzigen Einheitsgemeinde erscheint fortan als Besitz des Zisterzienser-Klosters und teilt dessen Los bis zur Säkularisation 1803.
Im Rahmen der Gebietsreform 1978 wird die heutige Gemeinde aus den früheren Gemeinden Dippersreuth, Griesbach, Großkonreuth und Mähring geschaffen.
Markt Mähring
Großkonreuth 24, 95695 Mähring, Tel. 09639/914010, Fax: 09639/914019
E-Mail: poststelle@maehring.de; www.maehring.de
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